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Fakultät Maschinenbau

Entwicklung einer geregelten Gasentspannungsturbine für unterschiedliche Lastbetriebe zum Einsatz in Druckreduzierstationen

Projektbeschreibung

Erdgas wird vom Erzeuger unter hohem Druck ins Fernleitungsnetz eingespeist. Bei Pipelines aus Stahl kann dieser Druck bis zu 200 bar betragen. In den regionalen Verteilungsnetzen herrscht dann jedoch nur ein Gasdruck zwischen 1 und 16 bar relativ. Der Gasdruck bei örtlichen Gasleitungen auf kommunaler Ebene liegt unter 1 bar relativ. In Gasleitungen für Hausanschlüsse herrscht schließlich nur noch ein Druck von bis zu 30 mbar Überdruck. Die notwendige Druckreduzierung erfolgt in den Verteilerstationen des Erdgasnetzes.

Ziel des Kooperationsprojekts ist die Entwicklung einer Gasentspannungsturbine für den Einsatz in Erdgasverteilerstationen, wodurch die bei der Entspannung freiwerdende Energie in Strom umgewandelt und nutzbar gemacht werden kann. Das System soll sich durch einen hohen Wirkungsgrad in allen Lastbereichen auszeichnen.

In Kooperation mit dem Unternehmen W2 Armaturen GmbH übernimmt das Fachgebiete Fluidtechnik (FG FT) die theoretische Auslegung der Turbine als Energiewandler in Verbindung mit einer variablen Teilbeaufschlagung. Ziel ist hier die semiaxiomatische Modellierung des Turbinenbetriebs als Regelungsgrundlage der variablen Teilbeaufschlagung.

Bildausschnitt aus einer Animation der Gasentspannungsturbine
Gasentspannungsturbine eingesetzt in einer Gasdruckregelstation

Ansprechpartner


Kooperation / Förderung

FuE-Kooperationsprojekt (ZIM) mit W2 Armaturen GmbH